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II: Kunst für den Küstenschutz:
Skulpturenweg am Jadebusen ist komplett


von Barbara Bokern

Die Autorin arbeitet als freie Journalistin und lebt in Oldenburg
email: barbok@web.de

Dass sich seine Vision von der „Kunst am Deich“ so schnell realisieren lassen würde, damit hatte selbst Pastor i. R. Frank Klimmeck, Rodenkirchen, nicht gerechnet. Den Initiator und Organisator des Skulpturenweges sowie das beteiligte Künstlerteam freute es darum umso mehr, als im Herbst 2003 zwischen Varel und Eckwarderhörne entlang des Radwanderweges um den Jadebusen die sieben neuen Skulpturen zum biblischen Thema „Die Sintflut“ aufgestellt wurden.
Rückblick: Das Bildhauersymposion während der EXPO am Meer im Jahre 2000 hatte eine in Granit und sechs in Bentheimer Sandstein gemeißelte Skulpturen zur biblischen Schöpfungsgeschichte hervorgebracht, die zwischen Mariensiel und Dangast ihren festen Standort erhielten.
Schon während des vierwöchigen Symposions „spannen“ die Künstler zusammen mit Frank Klimmeck die „Kunst-am-Deich-Idee“ weiter. Ivo Gohsmann warf schließlich die Sintflutgeschichte als Vorschlag in die Runde. Die war sofort angetan von der neuerlichen biblischen Thematik. Mit ihrem Untertitel „Die Sintflut – Bewahrung der Schöpfung hinter dem Deich“ schließt sie sich nicht nur nahtlos und beziehungsreich an die sieben Schöpfungstage an, sondern fügt sich ebenso ein in die unverwechselbare Küsten- und Deichlandschaft. Bereits während des Kultursommers 2002 in der Wesermarsch widmete sich das achtköpfige Künstlerteam der Umsetzung der Sintflutthematik: Nicolei Deppe (Bremen), Ivo Gohsmann (Lüneburg), Eckart Grenzer (Oldenburg), Jo und Jutta Klose (Nordhorn), Norbert Pierdzig (Edewecht) und Thorsten Schütt (Horsten). Für den ausgeschiedenen Adrian Jähne aus Görlitz wurde Wilfried Gerdes, alias „Butjatha“ aus Moordorf bei Elsfleth ins Boot geholt. Wie zuvor während der EXPO am Meer arbeiteten die Künstler wieder vier Wochen lang unter den Augen der Öffentlichkeit an ihren Skulpturen, dieses Mal an der Deichbaustelle Augustgroden am östlichen Jadebusen, und kamen mit vielen Einheimischen und Besuchern über ihre Arbeiten ins Gespräch. Nur Jutta und Jo Klose hatten ihre Werkstatt an der Seefelder Mühle, wo das Künstlerteam auch verpflegt wurde.

Der östliche Teil des Skulpturenweges beginnt am Vareler Siel direkt hinter dem Deich. Hier steht Eckart Grenzers Findlings-Schneemann. Seinen 25 Tonnen schweren Koloss hat der Künstler mit „Die Sintflut des Nordens – Die Eiszeit“ betitelt. Er will ihn als Bindeglied zwischen der Schöpfungsgeschichte am westlichen und der Sintflut-Thematik am östlichen Jadebusen verstanden wissen, und zwar in mehrfacher Hinsicht. „Für mich ist die Eiszeit die Sintflut des Nordens gewesen“, erklärt der Bildhauer und Steinmetzmeister. „Auch Varel war damals von dicken Eismassen bedeckt. Leben war hier ebenso wenig möglich wie bei der Sintflut im Zweistromland zwischen Euphrat und Tigris, die die Bibel beschreibt. Grenzers Werk ist also nicht nur als Symbol für die nordische Sintflut zu sehen. Er ist gleichzeitig wahrhaftiges Relikt dieser Zeit, da aus Findlingen gebaut, „die mit dem eiszeitlichen Geschiebe aus Skandinavien auch in die norddeutsche Tiefebene gelangten“. Kein Zufall ist außerdem der Standort der Skulptur exakt zwischen Schöpfwerk und Schleuse am Vareler Siel. „Er steht – im übertragenden Sinne – im Zweistromland, wie ich es sehe. Links ist das Siel mit Pumpwerk, rechts die Schleuse mit Hafenzufahrt.“ Die imposante eiszeitliche Erscheinung kann natürlich auch eine Schneefrau sein, dem Grenzer durch einen großen Kussmund Rechnung getragen hat. Gebaut ist der Koloss aus drei unterschiedlich großen Findlingen. Augen, Nase und Mund sind aus Bronze gegossen und mit Lack koloriert. Der schwarze Aluminium-Zylinder ist einem überdimensionalen Chapeau claque nachempfunden. Und als Besen dient eine Pricke, wie man sie aus dem Watt kennt. Der Schneemann thront auf einem Betonfundament, bedeckt von Erdreich, das in Form einer Warf aufgeschichtet wurde und den Schutz der menschlichen Schöpfung assoziieren soll, wie es die Vorfahren durch den Bau ihrer Häuser auf Warfen/Wurten als Trutzburgen gegen das Meer versuchten.

Mit Norbert Pierdzigs Kunstwerk am Wapeler Siel, das man zügig über den Radwanderweg entlang des Deichsicherungsweges erreicht, beginnt die eigentliche Sintflutgeschichte mit Genesis III: „Sollte Gott gesagt haben? – Der Zweifel als Ursprung des verlorenen Paradieses“. Es zeigt eine 5 Meter hohe x 1,10 Meter breite und 70-80 Zentimeter tiefe Stele, aus deren Mitte ein männlicher Bronzekörper kopfüber herabstürzt, „ausgespuckt“ wird. Die Stele soll nicht nur an Adam und Evas Vertreibung und damit an den Verlust des biblischen Paradieses erinnern, der sie ins Bodenlose stürzen ließ. Der Sandsteinblock soll auch Symbol sein für die Erde, Fundament der gesamten Menschheit, die wir Menschen nach und nach zerstören, mit der Folge, dass wir uns immer mehr unsere Lebensgrundlage entziehen und irgendwann ins Bodenlose stürzen werden. Oder wir stürzen jetzt schon, zum Beispiel dann, wenn wir aufgrund unseres Intellekts oder unserer Erfahrungen neue Erkenntnisse gewinnen, Bestehendes und Bewährtes in Frage stellen, daran zweifeln, und nach Neuem, vielleicht Besserem streben. Damit ist der Abschied von einem „alten“ Paradies eingeläutet. Es beginnt zu bröckeln. „Für mich als Künstler und dialektisch geprägtem Menschen stellt der Verlust eines Paradieses, sofern keine physische Vernichtung erfolgt, auch die Chance auf einen Neubeginn dar.“ Durch Auseinandersetzung mit Fragen wie „Warum der Verlust? Wer hat Schuld? Ich einbezogen?! Hat der Verlust, wenn auch versteckt, gute Seiten? Wie erkenne ich sie? Was assoziiere ich daraus?“ werden wir bald eine Antwort darauf geben können. „Es ist wie bei der Geburt. Ein Zurück geht nur vorwärts! Den glückseligen Geborgenheitszustand müssen wir uns selbst erst wieder erarbeiten.“

Vorbei am Wapeler Siel geht es für den Radwanderer weiter nach Schweiburg/Am Deich zu Nicolei Deppes Skulptur zu Genesis IV mit dem Titel: „Soll ich der Hüter meines Bruders sein? – Der Brudermord als Folge des Vertrauensbruchs“ Die biblische Thematik treibe bisweilen merkwürdige Früchte und erinnere an einen Thriller aus längst vergangenen Tagen, meint der Steinmetz und Bildhauer. „Dabei hat sich Autor und Regisseur Gott einiges einfallen lassen und spart auch nicht an Dramatik und Brutalität.“ Was das Kunstwerk des Bremer Künstlers zum Brudermord auf besondere Weise „rüberbringt“. Das biblische Geschehen hat Deppe reduziert auf die Konstellation Täter, Opfer und Tatwaffe nach der Tat: Kain (stehende Stele) hat sich von seinem eben erschlagenen Bruder Abel (liegende Stele) abgewandt. Vor beiden je 3,50 Meter langen und ein Meter breiten Säulen liegt das „Corpus Delicti“, ein Feldstein von ca. 80 Zentimetern Durchmesser. „Neid und Missgunst waren Motivation und Tatmotiv bei diesem ersten in der Bibel erwähnten Kapitalverbrechen. Neid und Missgunst, einhergehend mit Egoismus, sorgen seitdem immer wieder für verheerende zwischenmenschliche Konflikte im kleinen wie im großen Ausmaß.“ Nicolei Deppe hat sein Werk als Denkanstoß in Zeiten von „Geiz ist geil und Ich-AG“ gedacht, gegen spekulatives Verhalten und für soziale Fürsorge, für mehr Miteinander. „Das Interpretationsspektrum der abstrakten Darstellung lässt die Figuren im günstigen Fall zu Steinen des (Denk)Anstoßes werden“, hofft der Künstler.

Zum Nachdenken hat der Radler nun erst einmal Zeit, bevor er Jutta und Jo Kloses Skulptur zu Genesis VI/VII „Die große Flut – Die Welle“ im Augustgroden/Hobenbrake, der ehemaligen Deichbaustelle, erreicht hat. Sie besteht aus zwei parallel im Abstand von rund 40 Zentimetern zueinander ausgerichteten Sandsteinwänden von 2,35 Metern Höhe x 2,35 Metern Breite x 1,70 Metern Tiefe. „Ihre architektonisch-skulpturelle Körperhaftigkeit bildet einen Gegensatz zur lebendigen Natur von Marschlandschaft und Himmel“, erklärt das Künstlerpaar. Die vordere Wand mit weit „ausgeschnittenen schwungvollen Kurven“ stellt den eigentlichen direkten Bezug zur biblischen Sintflut dar. Die linke, große Welle mit dem sich anschließenden tiefen Wellental symbolisiert die anrollende große Flut, während die folgende kleine Welle als Symbol für „Land unter“ steht. Alles ist überflutet und vom Wasser zerstört. Dass dieses Schicksal Land und Leute auch der Wesermarsch immer wieder traf, das bezeugen die eingemeißelten Daten im hinteren Steinelement, die beim Blick durch das Wellental der vorderen Wand erkennbar werden. „Es sind dieses Jahreszahlen von Sturmfluten, die das Leben der Menschen an der Küste seit den Anfängen der Besiedlung beeinflusst haben“, erzählt Jutta Klose, sind also anschaulicher Bezug zwischen biblischer Sintflut und den Flutkatastrophen der Küste. Um die Ängste und Nöte der Menschen angesichts der Bedrohung durch das Meer am eigenen Leibe nachempfinden zu können, haben Jo und Jutta Klose einen rund 40 Zentimeter breiten Abstand zwischen den Steinwänden belassen. „Jeder, der mag, kann sich durchzwängen und aufgrund der nicht weichenden Wände links und rechts vielleicht die Bedrohung spüren, die das Meer für die Menschen hier symbolisiert“, erläutert das Paar seine Idee.

Des Radwanderers nächstes Ziel ist Thorsten Schütts Arbeit zu Genesis VIII, „Die Arche – Bewahrung der Kreatur“, die sich mit 7,50 Metern Höhe, 1,10 Metern Breite und Tiefe nur wenige Meter neben der Radwanderroute am Beckmannsfeld befindet. Die Stele symbolisiert den Berg Ararat, auf dem die Arche – auf der Spitze der Skulptur zu erkennen - gelandet ist. Darunter erkennt man „den letzten Tropfen der Sintflut, der zu Stein geworden ist“. Er steht für die Chance der Menschen, nach der Sintflut ein neues Leben zu beginnen. Die unter dem versteinerten Tropfen eingearbeitete Durchdringung mit konzentrischen Kreisen soll an den 3000 Jahre alten Sonnenstein erinnern, der in Horsten, dem Lebensort des Künstlers, gefunden wurde. Derartige Durchdringungen sollten den Seelen der Verstorbenen den Zugang zu ihren Göttern ermöglichen. „In meiner Arbeit findet sich dieses Loch wieder und soll den Bogen über die Gleichwertigkeit – und Gleichberechtigung - aller Religionen spannen, solange sie nicht für fanatische Zwecke missbraucht werden“, erklärt Schütt. Seine Skulptur will er darum auch als Mahnung verstanden wissen. Gott habe uns Menschen durch die Arche die Chance zu einem Neubeginn gegeben, damit wir die Verantwortung füreinander und für die Kreaturen übernehmen und in Harmonie miteinander leben. „, Wenn ich an Zerstörung und Manipulation der Natur durch den Menschen denke, glaube ich nicht, dass wir den Sinn der Arche wirklich verstanden haben.“ Es fehle uns die Auseinandersetzung mit uns selbst und unserer Umwelt – Mensch wie Tier und Pflanze. „Solange wir uns weigern, ...uns die Zeit zu nehmen in uns zu sehen und Fehler zu erkennen, sie uns einzugestehen um Liebe und Toleranz zuzulassen, haben wir die nächste Arche verdient.“ Doch Schütts Arche auf der Spitze der Skulptur kann nicht schwimmen. Das Segel ist durchlöchert, Symbol für die Unfähigkeit der Menschen zur geistigen Fortbewegung. „Die Löcher ließen sich schließen, wenn wir unseren persönliche Ansprüche herunterschrauben und bewusst das Glück der Harmonie zwischen Mensch und Kreatur suchten.“ Ein Appell an die Menschen, eine weitere Sintflut durch einen veränderten Denkansatz und Taten zu verhindern.

Weiter führt der Radwanderweg den Kunstinteressierten nun nach Eckwardersiel. Hier wird er von Wilfried Gerdes, alias Butjathas Metall-Windspiel „Die Taube – Neues Land in Sicht“ zu Genesis VIII begrüßt. Der Künstler hat sich für Metall als Material entschieden, „weil sich mit der Zeit Grünsparn darauf bilden und eine wunderschöne Farbigkeit entwickeln wird“. Das einem dreiarmigen Leuchter ähnelnde Windspiel zeigt drei Motive, die der Moordorfer als eigenständige Symbole verstanden wissen will. Jedes kann sich um die eigene Achse drehen, hat aber auch einen Bezug zu den anderen. Das Kunstwerk ist immer – je nach Windstärke mal weniger, mal mehr – in Bewegung. „Es muss weitergehen –aber anders!“ ist der Appell des Künstlers an den Betrachter. Der Vogel – die Taube - stellt die Verbindung zum Bibeltext her. Sie wurde von Noah ausgesandt, um zu erkunden, ob das Wasser weit genug gefallen war, damit Mensch und Tier die Arche verlassen und sich nach der Sintflut eine neue Heimat schaffen konnten. So kann die Taube als Symbol für Heimat, „dem Ort, wo ich zu Hause bin, meine Freunde und mein Auskommen habe“, verstanden werden. Die Margeritte ist Butjathas künstlerisches Symbol für einen jungen Soldaten, wird auch „Soldatenmargeritte“ genannt. „Wir sind gefordert, uns um das Wohlbefinden dieser Blume, dieser jungen Soldaten zu sorgen, sie zu schützen und damit auch unsere Zukunft.“ Gott habe uns nach der Sintflut die Chance eingeräumt, nochmals etwas Neues zu beginnen. Darum seien wir aufgefordert, immer wieder neu aufeinander zuzugehen und Frieden zu schließen – z.B. im Nahen Osten – und so die jungen Soldaten „aus der Schusslinie“ zu holen. Denn eigentlich möchte der Mensch sich das Glück greifen, glücklich sein. Er streckt seine Hand auf dem Windspiel danach aus. „Aber Glück kann man nicht kaufen, man bekommt es geschenkt, manchmal nur für einen kurzen Moment der Erfüllung“, meint der Künstler. Jeder Mensch könne es empfangen. Er müsse sich ihm nur zuwenden, sich darum kümmern – danach greifen, wie der Mensch auf dem Windspiel. „Wir Menschen sollten viel mutiger sein, das auch zu tun.“ Dann ginge es uns nämlich besser.“

Knapp drei Kilometer trennen den Radwanderer nun noch vom letzten Kunstobjekt der Sintflutgeschichte zu Genesis VIII/IX. „Der Regenbogen – Bindung zwischen Himmel und Erde als Prinzip Hoffnung“ von Ivo Gohsmann ist direkt neben der Fahrradroute in Eckwarderhörne platziert. Mit 6 Metern Spannweite des Steinbogens, 4,80 Metern Höhe des Stahlrings und 0,72 Metern Tiefe ist die Skulptur für Thomas Schumacher, taz, „eine atemlos ruhige, handwerklich fesselnde Sandstein-Arbeit mit integriertem Stahlbogen.“ Der Stahlring symbolisiert die Sonne am Himmel. Sie ist es, die den Regenbogen erst macht, indem sie den Regenschleier mit ihrem Licht durchdringt, ihn in vielen Farben leuchten lässt und dadurch für eine aufbrechende, hoffnungsvolle Stimmung sorgt. Gohsmanns „Stahl-Sonne“ durchdringt seinen Regenbogen aus Sandstein, der für ihn das Prinzip Hoffnung symbolisiert. Er steht für das Mitgefühl des Herrn mit den Menschen, als Zeichen für die Erneuerung des Bundes zwischen Himmel und Erde. Die Verbindung von Stein- und Stahlbogen als Eheringe, also neue Verbindung zwischen Gott und den Menschen zu deuten, ist darum ebenso möglich, meint der Künstler, wie den halben Sandsteinbogen als neuen Brückenschlag des Herrn zur Menschheit zu betrachten. So jedenfalls hat Gohsmann den Bogen gebaut, aus 13 Sandsteinquadern, und sich dabei des uralten Brückenbau-Wissens bedient: Die Blöcke, von beiden Seiten aufeinander zugebaut, tragen sich gegenseitig durch die Schwerkraft. „Sie alle sind aufeinander angewiesen und verantwortlich für den Bestand der Brücke, des Bogens.“ Durchdrungen vom Licht der Sonne, die jeden Tag wiederkehrt, gibt es die Hoffnung, dass dieser Bund bestehen bleibt. Das unterstreicht zusätzlich der offensichtliche Kontrast in der Materialwahl: Stahl und Sandstein. Doch auch sie fügen sich wunderbar zusammen, da Sandstein – und ganz besonders der Bentheimer – seit Millionen von Jahren viele Eisenoxide enthält. „Beide Materialien, obwohl so verschieden, haben also von Natur aus ein verbindendes Element.“ Ihr Zusammengefügt-Werden in Ivo Gohsmanns Skulptur ist somit auch in direktem Sinne Symbol für die Aufnahme eines (Material-)Bundes.

Im Herbst 2004 wird der östliche Skulpturenweg am Jadebusen offiziell eröffnet und die Kunstwerke werden in die Pflegschaft der Stadt Varel, der Gemeinden Jade, Stadland und Butjadingen übergeben. „Die Tafel an jeder Skulptur wird - neben Bibeltext, Angaben zu Künstler und Kunstwerk- auch Informationen zu ihrem Standort und landschaftlichen Umfeld, zum Deich- und Küstenschutz sowie zum zukünftigen Weltnaturerbe bereit halten“, erklärt Organisator Frank Klimmeck. Ohne seinen unermüdlichen Einsatz und ohne Unterstützung aller Spender - das sind private Sponsoren, Firmen und Institutionen - wäre die Realisierung des Projektes „Kunst am Deich“ am östlichen Jadebusen heute noch Zukunftsmusik.
 

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